Unsere 6 Tipps, wie du dich in peruanischen Städten schnell orientierst

Jeder kennt das überwältigende Gefühl, in einer fremden Stadt anzukommen. Da steht man plötzlich mit einer Stadtkarte in der Hand, gerade aus der Hoteltür getreten und schlagartig mittendrin im peruanischen Alltagswahnsinn: Klappernde Kleinbusse, fliegende Straßenhändler, einheimische Passanten, ein Wirrwarr aus Straßenlärm und einer unverständlichen Sprache … wer fühlt sich da nicht ein wenig verloren?

 

Aber jeder kennt auch das Gefühl, eine Stadt zu verlassen, mit der man sich gerade angefreundet hat, die so vertraut geworden ist. Nach nur ein paar Tagen weiß man ganz genau, wo man den besten Kaffee bekommt, welches Gässchen zum einheimischen Markt führt, wo man Geld abheben kann und wie man auf schnellstem Wege zurück in die Unterkunft findet.

 

Unsere 6 Tipps sollen dir helfen, dich noch schneller in einer Stadt wie Lima, Arequipa, Cusco oder Huaraz zu orientieren und wohlzufühlen.


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Tipps Nummer 1: Lade dir die App maps.me auf deinem Smartphone herunter

Bei unserem letzten Besuch in Arequipa und Puno haben wir festgestellt, wie praktisch die Karten-App maps.me ist. Wenn du in einer neuen Stadt ankommst, öffnest du die App und lädst zunächst das aktualisierte Kartenmaterial für diese Stadt herunter. Dafür braucht man einmalig eine gute WLAN-Verbindung (z.B. die von deiner Unterkunft). Wenn du dann auf der Straße unterwegs bist, kannst du maps.me ohne Internetverbindung benutzen. Der blaue Pfeil zeigt dir an, wo du dich gerade befindest und mit jedem Schritt, den du gehst, bewegt sich der Pfeil vorwärts. So kannst du genau sehen, ob du dich deinem angesteuerten Ziel näherst oder davon entfernst. In einer ruhigen Minute, wenn du in einem schönen Café sitzt, kannst du dir alle Orte (beispielsweise die Restaurant-, Café- und Kneipen-Tipps aus unserem Reiseführer) in maps.me mit einem roten Sternchen markieren. So hast du alles auf einem Blick und musst nicht jedesmal erneut nach Adressen suchen. 

 

 

Tipp Nummer 2: Starte immer bei der Plaza de Armas als zentraler Punkt

Wenn du deine Erkundungstour in einer peruanischen Stadt beginnst, ist der beste Ausgangspunkt immer der Hauptplatz, der in den meisten Fällen als „Plaza de Armas“ bezeichnet wird. Von hier aus kannst du dich am besten orientieren und wenn du dich einmal verlaufen hast, dann lässt du dich für wenige Soles mit einem sicheren Taxi zum Hauptplatz zurückfahren.

 

 

Tipp Nummer 3: Gehe zur Touristeninformation iPeru

Fast alle größeren Städte in Peru besitzen eine Touristeninformation von iPeru. Dabei handelt es sich um kostenlose und offizielle Informationspunkte von PromPerú, deren Mitarbeiter einen kompetent beraten, sowohl auf Spanisch wie auch auf Englisch. Neben der bereits empfohlenen App maps.me ist es sinnvoll, eine klassische Stadtkarte aus Papier dabei zu haben, denn es kann ja immer mal passieren, dass dein Telefon-Akku den Geist aufgibt und du Smartphone-Applikationen nicht mehr nutzen kannst. Kartenmaterial kannst du dir in iPeru geben lassen und dir gleichzeitig die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und was du sonst noch wissen möchtest, zeigen lassen.

 

 

Tipp Nummer 4: Lasse dir den Weg in deiner Unterkunft zeigen

Natürlich kannst du dir bereits vom Personal in deiner Unterkunft wertvolle Tipps holen, wie du am besten von A nach B kommst und dir eine Karte aushändigen lassen. Vielleicht hast du Glück und deine Besitzer zeigen dir sogar ein wenig die Stadt. Das ist aber nur der Fall, wenn es sich um eine kleine und familiengeführte Unterkunft handelt.

 

 

Tipp Nummer 5: Übernachte in Airbnbs …

Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären: Wenn du tiefer in das Leben der Einheimischen eintauchen möchtest, empfehlen wir dir, in einem Airbnb zu übernachten. Dabei handelt es sich meistens um vermietete Privatzimmer in peruanischen Familien-Häusern. Auf der Plattform von Airbnb verlassen wir uns dabei immer auf möglichst viele positive Bewertungen und lesen uns durch, was bisherige Gäste über die Unterkunft gesagt haben. Dadurch haben wir bisher nur positive Erfahrungen gemacht und wurden oft mit wertvollen Tipps und Behilflichkeiten überschüttet. Da es viel familiärer zugeht als in einem Hostel oder Hotel kann es auch sein, dass man dich zum Essen einlädt oder dich auf einen kleinen Rundgang durch die Stadt begleitet. Vor allem geeignet für Alleinreisende. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass immer mehr Hotels Airbnb als Plattform nutzen, um ihre Zimmer zu vermieten. Aber an den Fotos erkennt man in der Regel, ob es sich um eine Privatunterkunft oder ein Hotel handelt.

 

Fiorella & Mario: Noras wundervoller Gastgeber in Lima: www.de.airbnb.com/rooms/5803742

 

Tipp Nummer 6: Lerne Vokabeln, die dir bei der Orientierung helfen

Super hilfreich ist es natürlich, wenn man das Grundvokabular der spanischen Sprache beherrscht und halbwegs in der Lage ist, nach dem Weg zu fragen. Zwar sei dahingestellt, ob man die Antwort der Peruaner dann auch versteht, aber meistens geben sie sich Mühe, dir mit Händen und Füßen zu beschreiben, wo es lang geht.

 

Beispiele:

Dónde está la Plaza de Armas? (Wo ist die Plaza de Armas)
Dónde está el terminal de buses? (Wo ist der Busterminal?)
Dónde está el hospedaje XXX? (Wo ist die Unterkunft XXX?)
Dónde encuentro una farmacia? (Wo finde ich eine Apotheke?)


Weitere Reiseinspirationen, Ausflugsziele, Routen und Planungs-Tipps für deinen Peru-Trip findest du in unserem individuellen Reiseführer QUER DURCH PERU!

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Wer da schreibt? 

Hola! Ich bin’s Nora, Mitgründerin von QUER DURCH PERU. Ohne Ceviche, Höhenluft und Cumbia-Klänge kann ich nicht mehr leben. Auf unserer Seite teile ich mit dir meine Reisetipps für Peru!


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