Übergabe der Spenden

Peru in der Coronakrise – hier könnt ihr spenden und helfen

Peru leidet in der Coronakrise extrem. Und das trotz eines frühen und strengen Lockdowns. Das Land bekommt den Virus einfach nicht in den Griff, woran liegt das? In diesem Artikel wollen wir die aktuelle Situation in Peru etwas näher erklären und auf verschiedene Möglichkeiten für Spenden verweisen.

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Seit über 100 Tagen im Lockdown

Am 23. Juni war er erreicht: Der 100. Tag des Lockdowns in Peru. Als Präsident Vizcarra am 15. März den nationalen Notstand und eine Ausgangssperre verkündete, hatte wohl niemand damit gerechnet, dass sich das Land auch 100 Tage später noch immer im Ausnahmezustand befinden würde. (Eine Chronik dazu findet sich hier.) Vizcarra hatte schnell reagiert, Peru war eines der ersten Länder Lateinamerikas, die dermaßen schnell und strikt Ausgangssperren verhängten um dem Coronavirus vorzubeugen. Anders als in beispielsweise Brasilien nahm die Regierung das Virus sehr ernst und orientierte sich unter anderem auch an den Regelungen europäischer Regierungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus. Zeitweise durften nur Frauen und dann nur Männer vor die Tür,  die Regierung beschloss unterschiedliche „toque de queda“ (Ausgangssperren) zu verschiedenen Uhrzeiten. Alles schien zunächst, als sei Peru somit auf einem guten Weg die Kurve möglichst flach halten zu können. Die Bürger durften nur für nötige Einkäufe das Haus verlassen, Schulen wurden geschlossen, die Peruaner blieben zu Hause „Yo me quedo en casa“ – „Ich bleibe Zuhause“ wurde zum Motto der Nation.

 

Doch schnell wurde klar: Die Ausgangssperren wirken nur kurzfristig. Es wurde zwar vermutlich eine Verlangsamung der Ausbreitung erreicht, doch aufhalten konnte sie das Virus nicht. Sie passten einfach nicht zur Lebensrealität der Peruaner.

 

Das Coronavirus macht Ungleichheiten und Armut noch sichtbarer

Über 70 % der Peruaner arbeiten im „informellen Sektor“, haben also keinen Arbeitsvertrag und arbeiten somit schwarz. Ein staatliches Sozialsystem oder ein Sicherheitsnetz sind nicht gegeben. Wer nicht arbeiten kann, der hungert. Doch auch für Angestellte sieht es nicht rosig aus, der „salario mínimo“, der Mindestlohn, liegt bei 930 S./, das entspricht ca. 236 € (Stand 26.06.2020). Die wenigsten Familien kommen mit diesem Geld aus, noch weniger schaffen es etwas zu sparen.

 

Einige Tage bis wenige Wochen nach der erstmaligen Ankündigung der Ausgangssperre wurde vielen Peruanern klar: „Si no me muero del COVID-19, me muero del hambre“ („Wenn ich nicht an COVID-19 sterbe, dann werde ich verhungern“). 

 

Während es in den ersten Wochen des Lockdowns zum Teil gespenstig leer war auf den Straßen, so füllten sich kurz darauf Straßen und Märkte wieder mit Menschen. Bei Stichprobentests von Marktverkäufern wurden rund die Hälfte positiv getestet: Märkte gelten somit als Virenschleudern für das Coronavirus. Und dennoch sind sie für viele Peruaner überlebensnotwendig.

 

„Ich arbeite als Straßenhändlerin und verkaufe Hühnchen. Und ich muss auch in dieser Krise jeden Tag arbeiten. Ich habe kein festes Einkommen, ich muss von Tag zu Tag Geld verdienen, um zu essen. Wenn ich aufhöre zu arbeiten, haben meine Kinder und ich nichts zu essen. Und wie sollen wir dann gesund bleiben?“ berichtet Jenny Tela in einem Artikel der Tagesschau.

 

Auch wenn es Versuche gibt, ärmere Bevölkerungsteile zu unterstützen, so reicht es bei der Masse an Hilfsbedürftigen bei weitem nicht.

 

 

Virusausbreitung von der Hauptstadt in den Dschungel

 

Erste positive Fälle traten Anfang März vor allem in Lima und anderen größeren Städten wie Arequipa auf. Nach dem Lockdown wuchs die Angst zeitgleich mit der allgemeinen Existenzangst.

 

Die allgemeine Landflucht der letzten Jahrzehnte hat in Peru dazu geführt, dass mittlerweile ca. ein Drittel der Peruaner in der Hauptstadt leben. Aus allen Teilen Perus kommen Menschen nach Lima auf der Suche nach einem besseren Leben, einem Job und einer Existenzgrundlage. Häufig wird Geld in Lima verdient und in die Provinzen an die Familie geschickt. Die Stadt wächst unkontrolliert in die Peripherie, es gibt in vielen Teilen kein fließendes Wasser, die Menschen werden über Tanklaster mit frischem Wasser versorgt. Regelmäßiges Händewaschen ist hier fast unmöglich.

 

Mit Verbreitung des Coronavirus wurde vielen Bewohnern bewusst, dass sie, um zu überleben, die großen Städte verlassen müssen und in ihre Provinzen zurück kehren. Eine 9-minütige Video spiegelt die Situation sehr eindrücklich wieder: Mother and kids‘ jungle journey to escape Covid-19

 

Mit steigenden Migrationsbewegungen von der Küste in die abgelegeneren Provinzen verbreitete sich das Virus auch in ländlichen Regionen mit schlechter bis so gut wie keiner gesundheitlichen Versorgung. Somit wurde auch die Dschungelstadt Iquitos zu einem der Brennpunkte der peruanischen Coronakrise. 

 

Von dort war es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Virus auch in die kleineren, abgelegenen Ort an den Flüssen des Regenwaldes ausbreiten würde. Die meisten Patienten starben an der mangelnden medizinischen Versorgung, allen voran an fehlendem Sauerstoff.

 

 

Ist Peru neben Brasilien der zweite Hotspot Lateinamerikas?

 

Häufig wird Peru als der zweite Hotspot Lateinamerikas in der Coronakrise betitelt. Faktisch hat Peru über 268 000 bestätigte Infektionen zu verzeichnen (Stand 26.06.20) und ist damit derzeit weltweit auf Platz 7 der Länder mit den meisten Coronainfektionen, zum Glück weit hinter Brasilien und den USA, kurz vor Chile (259 000 Infektionen).

 

Die Zahlen sind alarmierend und erschreckend. Die Dunkelziffer dürfte natürlich wie in vielen Ländern deutlich höher sein.

 

Doch wird in Peru auch im Vergleich mit anderen lateinamerikanischen Ländern verhältnismäßig viel getestet: 48 041 Tests kommen auf eine Millionen Einwohner, in Ecuador nur 8 091 Tests/Millionen Einwohner und in Bolivien sind es nur 5 707 Tests/Millionen Einwohner.

 

Somit wird deutlich, dass vermutlich ganz Amerika (inklusive Nordamerika) derzeit ein einziger Hotspot ist und das Infektionsgeschehen natürlich sichtbarer wird, desto mehr getestet wird.

 

Auf dieser sehr hilfreichen Seite kann man sich die verschiedenen, tagesaktuellen Zahlen im internationalen Ländervergleich ansehen: www.worldometers.info/coronavirus. 

 

Was für Folgen wird die Pandemie für Peru bedeuten?

 

Auch wenn man derzeit nur spekulieren kann, wie sich die Lage entwickeln wird, so wird schon jetzt deutlich, dass wir weltweit von einer Gesundheitskrise in eine Wirtschaftskrise schlittern. Ebenfalls schon jetzt deutlich ist: Die Ärmsten der Armen wird es besonders hart treffen, und Entwicklungs- oder Schwellenländer härter als die Industrienationen. Die Weltbank analysierte bereits, dass die peruanische Wirtschaft weltweit am dritthärtesten betroffen sein wird.

 

Einer der am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige ist der Tourismus. 2 Milliarden Dollar Umsatz hat die Tourismusindustrie in Peru in den 100 Tagen des Lockdowns verloren. Es ist kaum auszumalen, wie viel es in den kommenden Monaten noch werden. 1,4 Millionen Menschen arbeiten im Tourismus, vor allem in kleinen und mittelständischen Betrieben. Doch 90% der peruanischen Tourismusindustrie sind im informellen Sektor tätig, und die peruanische Regierung kämpft damit, Hilfsprogramme über S./ 500 Millionen gerecht zu verteilen.

 

Über die Folgen des Coronavirus für den peruanischen Tourismus und Spekulationen, wann man wieder nach Peru reisen kann, werden wir in den kommenden Wochen nochmals genauer berichten.

 

 

Wie und wo kann ich Peru helfen und spenden?

 

Wir sind alle von Corona betroffen, das Virus kennt keine Landesgrenzen. Auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben wir in den letzten Monaten unter einer hohen Unsicherheit und unter Einschränkungen gelitten. Viele Branchen sterben gerade: allen voran der internationale Tourismus, die Veranstaltungsbranche und viele mehr. Auch unser Unternehmen ist davon betroffen.

 

Doch betrachtet man die Zustände in Peru, kommt man relativ schnell zum Schluss: Uns gehts hier eigentlich ziemlich gut. Bis jetzt sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Nach dem Schock der ersten Monate ist es an der Zeit uns zu fragen: Wie können wir anderen Ländern helfen? Wie können wir uns solidarisch zeigen und was können wir tun?

 

Vermutlich jeder, der bereits quer durch Peru reisen durfte, hat einmalige Erfahrungen gemacht, ist durch beeindruckende Landschaften gefahren, hat interkulturelle Freundschaften geschlossen und unbezahlbare Erinnerungen mit nach Hause genommen. Umso mehr tut es weh zu lesen, wie sehr Peru unter der Pandemie leidet.

 

Wenn du dich also fragst, wie du Peru helfen kannst, dann schaue dir die verschiedenen Spendenaktionen an. Hilfe wird an vielen Ecken und Enden benötigt und jede kleine und große Spende hilft. Im folgenden Stellen wir dir verschiedene Hilfsangebote vor.

 

Disclaimer: Keines der Angebote ist von uns organisiert. Wir haben uns alle Hilfsangebote sorgfältig angesehen und für teilenswert empfunden, übernehmen jedoch keinerlei Verantwortung für die Spendenaufrufe. 

 

Einige Leser*innen haben uns bereits per Mail, über Facebook und Instagram auf verschiedene Spendenaktionen  aufmerksam gemacht, die wir in diesem Artikel sammeln möchten. Vor allem Ursulas und Fidels Engagement hat mich tief beeindruckt, weswegen ich ihre Spendenaktion besonders herausheben möchte:

 

Spenden für den Manu Nationalpark (Südperu): Ursula und Fidel sammeln Spenden für Menschen in abgelegenen Regionen des Regenwalds

 

Die Schweizer Leserin Ursula und ihr peruanischer Mann Fidel leben in Cusco. Vor wenigen Wochen schrieben sie mich auf Facebook an mit der Bitte, ihren Spendenaufruf zu teilen. Um zu verstehen, wie beschwerlich der Weg von Cusco bis zu den kleinen Dörfern im Dschungel ist, hat sie uns unzählige Fotos geschickt, von denen wir einige hier veröffentlichen wollen. Ursula schrieb mir dazu:

 

Uns erreichte eines Tages eine E-Mail eines deutschen älteren Ehepaars, welche aufgrund der Corono-Krise die Reise in den Dschungel absagen musste. Sie erkundigten sich, wie es uns gehe und dass sie gerne bedürftige Familien unterstützen möchten. Diese E-Mail veranlasste uns, bei unseren Gästen einen Spendenaufruf zu machen. Zusätzlich habe ich meine Familie in der Schweiz um Unterstützung gebeten. Die Idee entwickelte sich, dass wir mit der Quer-durch-Peru-Gemeinschaft mehr bewirken können. Anne war sofort von der Idee begeistert und bereit, eine Plattform zu bieten. 

 

Wir konnten letzte Woche die ersten 30 Familien unterstützen, weitere werden folgen. Nach langem Suchen fanden wir in Cusco ein Geschäft, welches bereit war, die Lebensmittel für die Hilfspakete zusammenzustellen und sie zum Lastwagen zu fahren. Das Gemüse kauften wir bei unserer Gemüsefrau auf dem Markt. 

 

Laster mit Lebensmitteln in Cusco

Einladen der Lebensmittel auf den Laster in Cusco.


Am Montag, 15. Juni, in der Früh wurden die Pakete in den Laster verladen. Der Transport erfolgte durch einen befreundeten Fahrer, welcher üblicherweise Bananen aus dem Dschungel nach Cusco transportiert. Von Cusco aus nimmt er Waren in den Dschungel mit. Diese Transporter sind einige der wenigen Möglichkeiten, derzeit überhaupt etwas in den Dschungel zu senden. Die Kontrollen auf dem Weg sind zahlreich und die Fahrt dauert entsprechend länger. 

 

Aufgrund der aktuellen Lage im Land kam die Lieferung erst drei Tage später, am Donnerstagmorgen, in Santa Cruz an. Santa Cruz ist das Örtchen auf der anderen Flussseite von Palotoa. Für die Verladung bis nach Palotoa hat uns der älteste Bruder, Saoul, unterstützt. Die übrige Familie half mit, die Lebensmittelsäcke vom Laster auf die Pekepekes zu laden und nach Überqueren des Madre de Dios wieder auf einen Laster zu hieven. Von da aus erfolgte die kurze Fahrt ins Örtchen, wo die Säcke an die bedürftigen Familien verteilt wurden. Zu den Machiguenkas, den nativen Familien, sind es weitere zwei Stunden Flussfahrt.

 

LKW auf dem Weg nach Palotoa

Auf dem Weg nach Palotoa.

 

Abladen der Lebensmittel in Santa Cruz.

 

Umladen

Umladen der Lebensmittel in kleine Bötchen, sogenannte Pekepekes.

Umladen

Umladen der Lebensmittel ins Boot.

Überfahrt

Überfahrt mit dem Pekepeke.

Überfahrt

Überfahrt mit dem Pekepeke.

 

Mit 50 Euro können wir ein Hilfspaket für eine Familie für einen Monat zusammenstellen. Darin enthalten sind u.a. Reis, Teigwaren, Zucker und Salz, Milch, Haferflocken, Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und anderes frisches Gemüse sowie Hygieneartikel wie Seife. 

 

Auch wenn sich das Ende der Quarantäne langsam abzeichnet, sind viele Personen in Peru stark von der Armut betroffen und wissen nicht, wie sich sich ernähren sollen. Dies wird sich auch nach dem 30. Juni nicht so schnell ändern. Wir wollen mit unserem Beitrag einem kleinen Teil der Bevölkerung helfen. Da Fidel selbst im Dschungel geboren und aufgewachsen ist, und in normalen Zeiten Touren in seine Heimat anbietet, liegen uns nativen Einwohner des Dschungels besonders am Herzen.“

Übergabe der Spenden

Übergabe der Lebensmittelpakete an die Bevölkerung vor Ort.

 

Die Lebensmittelpakete erreichen bedürftige Menschen im Dschungel.

 

Machiguenkas

Auch das Volk der Machiguengas bekommt Lebensmittelpakete von den Spenden von Ursula und Fidel.

 

Spendenmöglichkeit:

Fidel Robles Condori

IBAN: BE58 9670 4115 8779

Bank code (SWIFT / BIC): TRWIBEB1XXX

Die Spenden werden eingesetzt für vulnerable Personen im Dschungel des Manu Nationalparks sowie in Iquitos oder anderen Regionen in Peru.

 

 

Spenden für Iquitos: Christoph sammelt Spenden für Iquitos und die Menschen in den Amazonas-Dörfern

Christoph lebt seit vielen Jahren mit seiner peruanischen Frau in Iquitos. In unserem Artikel hatte er über seine Erfahrungen während der Pandemie berichtet. Auf einer extra eingerichteten Spendenseite auf Facebook kann man Kontakt zu ihm aufbauen, Spenden und sich über Fortschritte informieren.

Spendenmöglichkeit:

https://www.paypal.me/wildlifetoursperu

Konto in der Schweiz von Christophs Bruder:
CH32 0900 0000 1548 6773 3
Postfinance
Meyer Philipp
Plattenweg 32
3098 Schliern b. Köniz

oder direkt auf Christophs peruanisches Konto.
Bank des Empfängers:  BANCO BBVA PERU
AV. REPUBLICA DE PANAMA 3055
27 LIMA
PERU

CCI 011-050-000200108232-26
BCONPEPLXXX

Adresse:
Christoph Meyer
Jose Bernardo Alcedo 227
San Juan Bautista
Iquitos
Peru

Bitte informiert Christoph zuerst wenn ihr etwas spenden möchtet.

wildlifetoursperu@hotmail.com
WhatsApp +51975580155

https://www.crowdcircle.ch/campaign/33/sos-iquitos-peru

 

 

Spenden für Arbeiter im Tourismus

Das peruanische Unternehmen RESPONSible Travel, bei dem auch die deutsche Leserin Annika arbeitet, hat folgende Spendenaktion in Aktion gerufen.

Spendenmöglichkeit:

Support local tourism workers in Peru

 

 

Spenden für Pucallpa und zentraler Regenwald: Spenden für Schutzausrüstung und Sauerstoffflaschen

 

Die Organisation Freundeskreis Peru Amazónico e.V. hat vor Jahren das Projekt Cero deforestación ins Leben gerufen. Unsere Leserin Isabel hatte von 2018/2019 ein weltwärts Projekt in Peru gemacht und nebenbei an dem Projekt mitgearbeitet. Derzeit werden dort Spenden gesammelt für die dringend gebrauchte medizinische Versorgung in zwei Krankenhäusern in Pucallpa.

 

Spendenmöglichkeit:

 

 

Spenden für Lima, Arequipa und Abancay: Spenden für Menschen ohne Einkommen und Flüchtlinge

 

Carsten schrieb uns über Instagram. Er und einen Kollegen vom DMG (DMG ist ein christliches Missions- und Hilfswerk) organisieren und verteilen zusammen mit Kirchen vor Ort viele tausend Lebensmittelpakete für die Schwächsten der peruanischen Gesellschaft, v.a. für Tagelöhner und Flüchtlinge. Ein Artikel über ihn gibt es hier zu lesen.

 

Spendenmöglichkeit:

Stichwort „P 84623, Arequipa Nothilfe“
IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04
BIC: GENODE61WIE

 

 

Spenden für Nordperu Cajamarca: Förderverein MANTHOC Cajamarca e. V.

MANTHOC ist die Abkürzung für Movimiento  de Adolescentes y Niños Trabajadores Hijos de Obreros Cristianos und heißt auf Deutsch Bewegung arbeitender Kinder und Jugendlicher, Söhne und Töchter christlicher Arbeiter. Mit einer Spende werden Lebensmittelpakete für ärmere Teile der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

Spendenmöglichkeit:

Förderverein MANTHOC Cajamarca e.V.
BIC     GENODEF1M05
IBAN   DE16 7509 0300 0000 0604 61
Verwendungszweck „Lebensmittel Corona“

 

 

Spenden für ein Kinderheim in Cusco

 

Unser Leser Thomas reist fast jedes Jahr nach Peru und besucht dort ein Kinderheim in Cusco. Er schreibt:

„Ich verbringe dort meinen Jahresurlaub und helfe, die Kids vor Ort mit zu bespaßen. Hausaufgaben machen, Spielen, Ausflüge machen. Nur leider geht das dieses Jahr nicht. Ich muss in Deutschland bleiben und die Kinder gehen seit dem Beginn der Schulferien, die in Peru im Dezember 2019 begonnen haben und eigentlich Ende Februar 2020 zu Ende gewesen wären, nicht zur Schule. Noch schlimmer. Durch die strengen Ausgangssperren in Peru dürfen die Kinder seit Anfang März auch nicht aus dem Haus. Ich habe deshalb eine Spendenaktion gestartet, um den Kindern, die gerade im Kinderheim „eingesperrt“ sind, Lehrer zu organisieren, damit sie zu Hause unterrichtet werden können. Mit dem Zielbetrag von 3.000 EUR sollen sowohl das Jungenheim als auch das Mädchenheim ca. 15 Wochen durch Lehrer unterrichtet und betreut werden. So sollen zumindest die elementaren Fächer wie Spanisch (Lesen und Schreiben für die Kleinen), Mathematik und Englisch abgedeckt werden.

Helft mir bitte, mein Ziel zu erreichen damit wir den Kindern den Schulunterricht ermöglichen können. Ich werde immer, wenn ein Vielfaches von 200 EUR erreicht sind, das Geld an den Leiter des Kinderheimes per Transferwise überweisen.“

 

Spendenmöglichkeit:
https://www.betterplace.me/elimcuscoperu

 

 

 

Wiederaufforstungsprojekt retten

 

Unser Leser Klaus schrieb uns per Mail folgendes:

 

Ich habe 2017 den Verein AYNI SELVA gegründet. Wir unterstützen das Wiederaufforstungsprojekt seit mehreren Jahren (seit 2015) und ich war schon mehrmals dort, um dort mitzuhelfen, zu pflanzen und die Fortschritte zu dokumentieren. AYNI SELVA ist als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt anerkannt worden und somit sind alle Spenden an den Verein steuerlich abzugsfähig!

 

Ihr habt dankenswerterweise in den letzten Monaten in eurem Blog die aktuelle Situation in Peru ausführlich dargestellt und ich brauch euch dazu nichts weiter zu sagen. Für Pio ist es so, dass alle seine Verdienstmöglichkeiten weggebrochen sind. Er hat kein Geld mehr, um die indigenen Arbeiterinnen, die die Wiederaufforstung betreiben, zu bezahlen. Es wurden in den letzten Jahren 33.000 Setzlinge gezüchtet und gepflanzt. 8.000 Bäume sind schon groß genug, um sich zu erhalten, 25.000 junge Bäume bedürfen noch der manuellen Pflege durch die Arbeiterinnen. Andernfalls werden sie von dem umgebenden Unkraut wieder erstickt und überwuchert werden. Alles, was in den letzten drei Jahren voller Einsatz und Mühe aufgebaut wurde, steht auf der Kippe!

 

Deshalb kämpfen wir für den Erhalt der Bäume und des Projektes insgesamt. Es kann keiner sagen, wann es wieder möglich sein wird, Veranstaltungen zu machen und zu reisen und Geld zu verdienen. Da auch Kredite aufgenommen wurden, für die im Moment keine Zinsen bezahlt werden können, ist es möglich, dass das ganze Land wieder verkauft werden muss und alle Fortschritte zunichte gemacht werden!

 

Wir vom Verein AYNI SELVA versuchen alles, um das zu verhindern und Spenden aufzutreiben. Hier könnt ihr euch über unseren Verein informieren und die Spendenmöglichkeiten einsehen: www.ayni-selva.de

 

Hier ist das Video mit deutschen Untertiteln.

 

 

 

Danke das du dich solidarisch zeigst und Peru unterstützen möchtest.

 

4 Kommentare
  • Posted at 12:42 pm, Juni 28, 2020

    Danke, dass ihr unsere Aktion Spenden für „Pucallpa und zentraler Regenwald“ aufgrund der Weiterleitung durch Isabelle mit reingenommen habt. Durch die Spenden haben wir schon einiges helfen können, die Engpässe im medizinischen Bereich in der selva sind aber immer noch groß. Unter http://www.peru-amamzonico.de gibt es weitere Informationen.
    Danke an alle Spender und herzliche Grüße
    Eugen Bruder

  • Matthias Kullen
    Antworten
    Posted at 6:12 pm, Juni 28, 2020

    Liebe Administratoren von „Quer durch Peru“. Gerade habe ich unsere „Arequipa Nothilfe“ unter den Spendenprojekten entdeckt. Zunächst mal herzlichen Dank für das Aufmerksam machen auf das Projekt. Mich würde interessieren, wer die Macher von „Quer durch Peru“ sind um vielleicht mal persönlichen Kontakt aufzunehmen. Herzliche Grüße aus Arequipa. PS: Bei der Bankverbindung müsste noch Volksbank Kraichgau ergänzt werden. Wir haben auch ein Soles/Dollarkonto bei Scotiabank in Peru eingerichtet.

  • Uwe Gerlach
    Antworten
    Posted at 8:05 pm, August 2, 2020

    Hallo Anne! Die Spendenaktionen von Eugen Bruder und Christoph Meyer kommen hier sehr gut an und es konnte schon einiges bewegt werden.
    Bitte weitermachen! Hilfe wird noch dringend benötigt, auch bei den anderen Spendenaktionen, gerade wurden die Massnahmen in Cusco, Puno, Chachapoyas und Tacna wieder verschärft.
    Die Pandemie ist leider noch nicht zu Ende.
    Viele Grüße aus Iquitos vom Uwe und Familie.

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