Waqrapukara: Tageswanderung zur versteckten Inka-Ruine in den Anden

Waqrapukara: Warum haben wir bloß das Gefühl, jeden Tag in einem neuen Peru zu erwachen? Vielleicht weil sich dieses Land ständig neu erfindet. Als wir die ersten Bilder von Waqrapukara sahen, trauten wir unseren Augen kaum. ‚Das kann unmöglich in Peru sein! Das sieht doch aus wie die Kulisse eines Science Fiction Films!‘

 

Doch die Wahrheit ist: Waqrapukara ist nicht neu. Die archäologische Stätte ist real und existiert bereits seit Inka-Zeiten. Seitdem thront sie auf 4.140 Metern in einer unwirklich schönen Landschaft, dem Zuhause des Andenkondors.

 

Gemeinsam mit einem Freund haben wir uns auf Entdeckungstour gemacht. Anne war leider schon abgereist, dafür ist unsere Freundin Annika eingesprungen. Mit ihr haben wir diesen geheimnisvollen Ort kennengelernt und einen wunderschönen Tag, abseits der klassischen Touristenpfade verbracht. 


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Ablauf unserer Tageswanderung nach Waqrapukara

Unser Wecker klingelt bereits 4:30 Uhr und pünktlich um 5:00 Uhr werden wir in Cusco abgeholt. Mit einem privaten Van geht es für zwei Stunden in die Region Pomacanchi, dort frühstücken wir bei einer einheimischen Familie. Frühstück, das bedeutet in den Anden vor allem eines: Kartoffeln – und die lieben wir! Außerdem gibt es Käse aus eigener Produktion, Brot, Butter und wie soll es anders sein, Erdbeermarmelade.

 

Besuch einer lokalen Gemeinde in Pomacanchi

 

Im Anschluss geht es mit dem Fahrzeug eine weitere Stunde die Berge hinauf, bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

 

Die erste Etappe führt an einer Lagune vorbei, danach durchstreifen wir das Hochland der Anden. Stets zu unserer Seite das wunderschöne, goldleuchtende Ichu-Gras. Der Wind lässt die Wolken am Himmel so schnell vorbeiziehen, Sonne und Schatten wechseln sich ab, was für ein Schauspiel.

 

Wanderung nach Waqrapukara

Das goldene Andenland …


Das goldene Ichu-Gras der Anden

 

„Schaut, dort oben!“ Unser Wanderkollege macht uns auf einen Kondor aufmerksam, der über unseren Köpfen schwebt. „Das bedeutet für mich, dass wir willkommen sind. Der Kondor heißt uns willkommen!“

 

Mit einmal fühlen wir uns unglaublich verbunden mit dieser Landschaft, spüren die Stille und die gesamte Weite. Wir atmen frische Höhenluft, die sich beim ersten Aufstieg in unseren Lungen bemerkbar macht. Das es nicht einfach werden würde, war uns klar, und trotzdem: ein Schritt vor den anderen setzen, tief ein- und ausatmen – und es geht voran.   

 

Tour Waqrapukara

Wanderung durch die Anden

 

Nach zwei Stunden erreichen wir eine wunderschöne Lagune und gleich darauf den höchsten Pass auf 4.400 Metern. Hier machen wir eine kurze Pause, versorgen uns mit Quinoa-Keksen, Nüssen und hochprozentiger Bio-Schokolade. 

 

Wanderung nach Waqrapukara

Andenlagune auf 4.400 Höhenmetern

 

Danach folgt eine leichte Passage, in der wir lediglich eine Stunde bergab wandern. Und wieder können wir kaum glauben, in was für einer bizarren Landschaft wir uns befinden. Der Blick fällt hinab in ein tiefes Tal, an dessen Seiten steigen zerklüftete Berge empor. 

 

Waqrapukara

Mit so einer beeindruckenden Landschaft haben wir nicht gerechnet …

 

Schließlich erreichen wir Waqrapukara nach drei Stunden Wanderung. Als erstes steigen wir zum Aussichtspunkt hinauf und plündern unsere Lunch-Box, die wir mitgenommen haben.

 

Erschöpft aber super glücklich blicken wir auf die Ruinen von Waqrapukara. Welche Bedeutung hatte dieser Ort? Stellen die Felsspitzen vielleicht Pumaohren da? War Waqrapukara einer der letzten Rückzugsorte der Inka? So viele ungeklärte Fragen. Bisher wird Waqrapukara kaum wissenschaftlich erforscht. Und vielleicht ist das auch gut so. 

 

Waqrapukara

Nora freut sich, dass sie Waqrapukara erreicht hat 🙂

 

Heute (Samstag) haben gerade einmal 20 Leute die Stätte besucht. Das sehen wir, als wir unsere Namen in das Besucherbuch des Wächters eintragen.

 

Unfassbar diese Ruhe. Wir möchten wiederkommen und länger bleiben. Die Rückkehr zu unserem Fahrzeug dauert (diesmal ohne Fotostopps) drei Stunden und fordert unserem Körper noch einmal alles ab. Am späten Nachmittag haben wir es geschafft, wir fallen in die bequemen Sitze und schlafen ruckzuck ein, während es in drei Stunden Fahrt zurück nach Cusco geht.  


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Wer da schreibt? 

Hola! Ich bin’s Nora, Mitgründerin von QUER DURCH PERU. Ohne Ceviche, Höhenluft und Cumbia-Klänge kann ich nicht mehr leben. Auf unserer Seite teile ich mit dir meine Reisetipps für Peru!


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5 Kommentare
  • Marlies Ansel
    Antworten
    Posted at 9:10 am, April 28, 2019

    Ich freue mich jeden Sonntag über euren Newsletter! Vielen Dank!

    • Gudrun Kaschmer
      Antworten
      Posted at 10:53 am, Mai 26, 2019

      Ich auch, lese schon Euren Reiseführer seit 2016 und in diesem Jahr ist Peru gebucht und ich freue mich riesig.

  • Merkle, A.
    Antworten
    Posted at 11:09 am, April 28, 2019

    Ich war vor 1 1/2 Jahren bei einer sehre beeindruckenden Peru-Reise.
    Mich interessiert was Ihr neues entdeckt habt.

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