Machu Picchu und Corona – so sind die Regeln ab November 2020

7 Monate lang war Machu Picchu wegen dem Coronavirus geschlossen. Ab dem 01. November 2020 wird die alte Inkastätte wieder geöffnet – viele Touristen werden wohl dennoch zunächst eher nicht erwartet, denn derzeit ist es für europäische Touristen so gut wie unmöglich überhaupt nach Peru zu reisen. In diesem Beitrag erfährst du, wie die aktuellen Regeln sind, um Machu Picchu unter Corona-Bedingungen zu besuchen. 

Machu Picchu und Corona – so sind die Regeln ab November 2020

 

Im sogenannten „Präventionsprotokoll gegen Covid-19 für Touristenbesuche in der Inka-Stadt Machu Picchu“, welches von der Dirección Desconcentrada de Cultura de Cusco (DDCC) (Dezentrale Kulturdirektion von Cusco) und dem Ministerio de Cultura (Kultusministerium) herausgegeben wurde, werden wesentliche Punkte zum Besuch Machu Picchus während der Corona-Pandemie festgeschrieben. Die Regeln gelten ab dem 01. November 2020: 

Präventionsprotokoll gegen Covid-19 für Touristenbesuche in der Inka-Stadt Machu Picchu

(span.: Protocolo de prevención ante el Covid-19 para la atención de visitas turísticas en la llaqta o ciudad inca de Machu Picchu)

    • Dem Dokument zufolge beträgt die maximale Eintrittskapazität 675 Besucher pro Tag (75 Besucher/ Stunde). Jeder Besucher muss eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnen, sich einer Temperaturkontrolle unterziehen und alle Bestimmungen einhalten. Der Eintritt erfolgt in Gruppen von 8 Personen, zusammengesetzt aus sieben Touristen und einem Reiseleiter. Dieser ist dafür verantwortlich, die Gruppe unter seiner Leitung während der gesamten Tour zu führen. Außerdem ist er dafür verantwortlich, dass die Besucher die Bestimmungen kennen, einhalten, eine Maske tragen und Desinfektionsmittel bei sich tragen. Dieses darf den Besuchern am Eingang zu Machu Picchu vom Kontrollpersonal nicht abgenommen werden.  Eine alleinige Besichtigung ohne Guide ist nicht möglich.

 

    • Der Mindestabstand zwischen einzelnen Besuchern muss 2 Meter betragen und zwischen verschiedenen Gruppen mindestens 20 Metern. Der Guide jeder Gruppe hat darauf zu achten, dass diese Abstände eingehalten werden.

 

    • Die Zitadelle von Machu Picchu steht täglich ab 6.00 Uhr morgens für Touristen zur Verfügung und schließt um 17.00 Uhr. Es gibt 9 Zeitslots, der erste beginnt von 6.00 bis 7.00 Uhr und der letzte von 14.00 bis 15.00 Uhr.

 

    • Die vier definierten Strecken für Touristen sind Einbahnstraßen, d.h. es darf sich nur in eine Richtung bewegt werden. Der Komplex des Sonnentempels kann von Touristen bis auf weiteres nicht besucht werden.

 

    • Die alternativen Routen von Machu Picchu (Berge Machu Picchu und Huayna Picchu, die Inkabrücke Puente Inca und Inti Punku) stehen bis auf Weiteres für Touristen nicht zur Verfügung. Besucher, die auf der Route 5 des Inka-Pfades anreisen, müssen sich am Kontrollposten Nr. 8 anmelden und direkt zum Ausgang der Zitadelle gehen.
    • In den ersten 15 Tagen der Wiedereröffnung Machu Picchus ist der Eintritt für Peruaner gratis. Sie müssen sich online für ein Ticket registrieren und ihre Staatsbürgerschaft nachweisen.

 

Das alles klingt soweit erstmal vernünftig und gut. Nach aktuellem Forschungsstand scheinen frische Luft, regelmäßiges Händewaschen bzw. Desinfizieren, ausreichender Abstand von mind. 1,50 m und das Tragen von Masken effektiv dazu beizutragen, das Coronavirus einzudämmen. All diese Schutzmaßnahmen scheinen mit dem neuen Protokoll umgesetzt zu werden.

 

Bleibt zu hoffen, dass die Zahlen der Corona-Infizierten in Peru und international weiter sinken und eine Reise nach Peru auch unter Corona-Bedingungen möglich wird.

 

Quelle und weiterführende Infos (auf spanisch): Machu Picchu: este es el protocolo sanitario que regirá desde el 1 de noviembre von Turiweb

 

Weitere Artikel über Machu Picchu:

Alle Bestimmungen zu Machu Picchu

Peru-Reiseroute für 7 Tage: Cusco, Heiliges Tal und Machu Picchu

 

 

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