Geheimnisvoller Norden: Die Reiseroute durch Nordperu von der Küste bis in den Dschungel

Wir haben es schon mehr als einmal gesagt, aber können es gar nicht oft genug erwähnen: Die Reiseroute durch Nordperu ist einfach atemberaubend! Wir finden, dass zu jeder individuellen Reise nach Peru unbedingt auch ein Teil durch den Norden führen sollte. Desto länger, desto besser! Denn Nordperu ist unglaublich vielseitig und  wer genügend Zeit mitbringt, erlebt dort die gesamte Bandbreite Perus, sowohl landschaftlich als auch von der Mentalität und Lebensart. 

Denn wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, Peru ist nicht gleich Peru. Die Küste unterscheidet sich sehr stark von den Anden, und die wiederum vom Dschungel. Oftmals hat man das Gefühl, man reist ständig in ein neues Land. In diesem Artikel möchten wir euch also eine Reiseroute vorschlagen, die ideal dazu geeignet ist, die schönsten Orte Nordperus kennenzulernen. Und das alles in 2 bis 3 Wochen. Detaillierte Routenvorschläge mit vielen Sehenswerten Zwischenstopps, genaue Infos zu Busunternehmen und Fahrtzeiten, sowie Unterkunfts- und Restauranttipps findet ihr in unserem Reiseführer QUER DURCH PERU.


Hinter QUER DURCH PERU steht kein großer Verlag, sondern zwei verrückte Menschen, die Peru lieben und leben. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Reisenden ist uns sehr wichtig, darum haben wir eine große Reise-Community bei Facebook aufgebaut. Hol‘ dir noch heute unser Taschenbuch oder das E-Book und sichere dir den Zugang zu unserer exklusiven Reise-Community bei Facebook!


Reiseroute durch Nordperu 1. Stopp: Trujillo und Huanchaco

 

 

Von Lima aus sehr gut erreichbar und auf jeden Fall einen Besuch wert: Trujillo. Man könnte diese Kolonialstadt auch als kleine Schwester Limas bezeichnen. Irgendwie dreckig und laut, aber mit einer tollen Altstadt und auf jeden Fall authentisch. Wer hier mal über den Mayorista-Markt gegangen ist, der hat einen guten Einblick in das echte peruanische Leben. Abgesehen davon warten die richtigen Sehenswürdigkeiten vor den Toren der Stadt: Zahlreiche Tempel aus der Chimú und Moche-Ära, wie den Huacas del Sol y de la Luna (Sonnen- und Mondtempel), der Huaca del Brujo (der Tempel des Zauberers) oder Chan Chan. Wir empfehlen für Trujillo und Umgebung mindestens 3 Tage einzuplanen. Wer länger bleibt, macht sich einige entspannte Tage am Meer im kleinen Fischer- und Surferdorf Huanchaco und steigt vielleicht selbst mal aufs Surfbrett, denn hier gibt es perfekte Voraussetzungen für Surfanfänger!

 

 

Der Strand von Huanchaco: Nicht paradiesisch, aber dafür lässt sich dort sehr gut surfen lernen

In der Huaca de la Luna


Chan Chan

 

Reiseroute durch Nordperu 2. Stopp: Chachapoyas

 

In unserem Reiseführer QUER DURCH PERU beschreiben wir im Kapitel Reiserouten eine sehr genaue Route durch Nordperu, die viele weitere Stopps beinhaltet. In diesem Artikel schlagen wir dir Chachapoyas als zweiten Stopp vor. Um ehrlich zu sein, könnte man vermutlich Wochen in Chachapoyas bleiben. Die Umgebung hat landschaftlich einfach so viel zu bieten, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Für deinen Aufenthalt solltest du definitiv 3-4 Tage einplanen um den Gocta Wasserfall (übrigens einer der höchsten Wasserfälle der Welt!), die Festung der Wolkenmenschen Kuélap und weitere Attraktionen zu besuchen. Denn die Region Amazonas ist touristisch noch nicht sehr stark erschlossen und es bieten sich hier viele tolle Ausflüge für Entdecker und Abenteurer.

 

Der Gocta Wasserfall in der Nähe von Chachapoyas

 

 

Die Sarkophage von Karajia bei Chachapoyas

 

Reiseroute durch Nordperu 3. Stopp: Tarapoto

 

Wer nach Tarapoto kommt wird sich vermutlich fragen “Wo geht’s denn hier zum Dschungel?”, doch man darf nicht vergessen: Tarapoto ist die vermutlich größte Stadt im Umkreis und somit eine echte Metropole. Hier knattern die Mototaxis durch die Straßen, es ist heiß und sehr feucht. Die wahren Schätze liegen daher auch außerhalb Tarapotos. Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten, denn es gibt unzählige Wasserfälle zu entdecken, wie zum Beispiel den Wasserfall Huacamaillo, zu sehen durch eine schöne Wanderung; den Wasserfall Pucayaquillo oder den Wasserfall Ahuashiyacu, der zu einer der größten Attraktionen des Umkreises zählt. Wer dem Stress der Großstadt entkommen möchte, dem Legen wir den Besuch einer Eco-Lodge sehr ans Herzen. Hier kann man für mehrere Tage die Seele in einer tollen Unterkunft mitten in der Natur baumeln lassen und an spannenden Ausflügen teilnehmen.

 

Wem es in Tarapoto zu voll und stickig ist, der sollte Ausflüge in umlegende Dschungeldörfer unternehmen, wie zu Beispiel San Antonio.

 

 

Der Wasserfall Yumbilla

 

Reiseroute durch Nordperu 4. Stopp: Iquitos

Bei deiner Reiseplanung hast du dir sicherlich eine Peru-Karte schon genauer angesehen. Fährt man mit dem Finger über Straßen und Wege immer weiter von der Küste ins Landesinnere, bleibt man irgendwann bei Tarapoto und den umliegenden Dörfern hängen. Und plötzlich kommt dann gar nichts mehr. Nur noch grün: Tiefster Dschungel. Doch Moment, plötzlich ist da ja doch noch eine Stadt mitten im Dschungel: Iquitos! Sozusagen völlig isoliert vom Rest der Welt befindet sich diese Dschungelmetropole komplett ohne Zugang zum Landweg, denn diese Stadt erreichst du nur per Flugzeug oder auf einem Frachtschiff. Und diese Anreise hat es in sich – pures Abenteuer!

Die Stadt Iquitos ist wie ein großer brodelnd-heißer Kessel voller Dschungel-Fieber. Auf dem Markt werden mysteriöse Zutaten für geheime Zaubertränke verkauft, die Cumbia-Parties sind laut und wild und verrückt, und das schwül-heiße Klima erschlägt einen fast. Autos findet man hier nur wenige, das Verkehrsmittel der Wahl lautet Mototaxi, und diese kleinen knatternden Gefährte quetschen sich laut hupend in jede erdenkliche Lücke.

Wer denkt, dass er aus seiner Unterkunft heraustritt und im Dschungel steht, den müssen wir enttäuschen. Iquitos ist, trotz seiner Abgeschiedenheit, eine echte Metropole.

Um unberührte Natur zu entdecken, muss man noch ein gutes Stück fahren, und mehrmals das Fahrzeug wechseln. Vom Mototaxi ins Auto, vom Auto ins Boot, vom Boot ins kleinere Boot und immer tiefer in den Dschungel hinein. Diesen lernst du am besten bei einem mehrtägigen Aufenthalt in einer Lodge kennen. Erfahrene Guides zeigen dir, wie man Tiere aufspürt und erklären die viel zu den vielen Heilpflanzen, von denen noch viele unerforscht sind. Darum empfehlen wir dir für Iquitos unbedingt 4-5 Tage einzuplanen, damit du sowohl die Stadt, als auch die Natur ausgiebig erkunden kannst.

 

Überall Mototaxis!

 

Für die richtige Natur muss man ein gutes Stück aus Iquitos raus


Zum Beispiel in eine Lodge im Pacaya Samiria Nationalpark

 

Wir hoffen, dass dir die Auswahl unserer Orte in Nordperu gefallen hat. Auf dem Weg von der Küste in den Dschungel gibt es noch viele weitere Städte und Dörfer, die einen Besuch lohnen und jede Peru-Reise bereichern. Detaillierte Infos wie du von A nach B kommst, Cityguides mit wertvollen Insidertipps und weitere Routenvorschläge findest du in unserem Reiseführer QUER DURCH PERU. Apropos Reiseroute: In unserer Facebook-Community für Leser des Reiseführers kannst du deine Reiseroute auch vorstellen und dir Tipps erfahrener Reisender holen.


Weitere Reiseinspirationen, Ausflugsziele, Routen und Planungs-Tipps für deinen Peru-Trip findest du in unserem individuellen Reiseführer QUER DURCH PERU!

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Wer da schreibt? 

Hola! Ich bin Anne, Mitgründerin von QUER DURCH PERU. 2011 bin ich zum ersten Mal nach Peru gereist: Geplant waren 6 Monate, daraus wurden 2 Jahre. Seitdem zieht es mich regelmäßig in das schönste Land der Welt.


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