2. Auflage vom Reiseführer: Wer steckt hinter QUER DURCH PERU?

Den 03. Dezember trägst du dir besser in deinem Kalender ein. Denn dann erscheint die zweite Auflage von unserem Reiseführer QUER DURCH PERU! Bis dahin plaudern wir ein bisschen aus dem Nähkästchen, was wir an Peru so lieben und was uns inspiriert hat, gleich ein ganzes Buch, einen Reiseführer über dieses Land zu schreiben. Los geht’s!


Hinter QUER DURCH PERU steht kein großer Verlag, sondern zwei verrückte Menschen, die Peru lieben und leben. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Reisenden ist uns sehr wichtig, darum haben wir eine große Reise-Community bei Facebook aufgebaut. Hol‘ dir noch heute das E-Book und sichere dir den Zugang zu unserer exklusiven Reise-Community bei Facebook! Taschenbuch ab dem 03. Dezember wieder erhältlich.


2015. Zwei Menschen. Eine verrückte Idee: Einen Reiseführer über Peru schreiben. Gesagt, getan. Aber eine Zwischenfrage, nur so, zum Verständnis: Was wäre diese glorreiche Idee ohne das passende Fundament? Würde es jemanden in den Sinn kommen, einen Peru-Reiseführer zu schreiben, ohne jemals in Peru gelebt zu haben? Garantiert nicht. Wäre jemand in der Lage, 400 Buchseiten über Peru zu füllen, ohne Feuer und Flamme für dieses Land zu sein? Ohne den Drang zu haben, immer wieder kreuz und quer durch das Land zu reisen, um es aufs Neue zu entdecken?

 

Die Antwort lautet: Nein.

 

Doch für Anne und Nora, wir, die Autorinnen von QUER DURCH PERU, ist das anders. Uns verbindet eine jahrelange Geschichte mit Peru, eine Geschichte, die längst nicht beendet ist und die uns weiterhin inspiriert, einen Reiseführer zu schreiben, der voller Leben steckt.

 

Wir möchten dir einen Einblick in die ersten Kapitel unserer Peru-Geschichte geben. Beginnen wir mit Annes Geschichte, um mit Nora fortzufahren. Am Ende verraten wir dir unser “Warum”. Warum wir tun, was wir tun. Warum es QUER DURCH PERU gibt.

 

Anne:

Um ehrlich zu sein, war es für mich purer Zufall nach Peru zu kommen. Oder war es Schicksal? Man weiß es nicht genau. Doch fest steht, dass ich eigentlich vor hatte in ein tropischeres Land zu reisen. Vielleicht Kolumbien. Doch ich war so begeistert von einer NGO in Trujillo namens Fairmail, dass ich schließlich dank dieser Stelle als Freiwillige in Peru gelandet bin.

 

Vor fast 7 Jahren habe ich also in Frankfurt am Flughafen gestanden und die ein oder andere Träne zum Abschied verdrückt. Ich hatte meine Freunde und Familie in Deutschland gelassen und würde für ein halbes Jahr in einem mir völlig unbekannten Land leben. Zugegeben, das waren nicht nur Tränen der Freude. Ich hatte Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser. Doch diese Angst war mit dem Moment verflogen, als ich in Lima aus dem Flugzeug stieg und die unzähligen peruanischen Familien sah, die alle gekommen waren um ihre Angehörigen am Flughafen zu empfangen – was für ein Spektakel!

 

Von Lima aus ging es für mich weiter in den Norden nach Huanchaco, einem kleinen Fischer – und Surferdörfchen. Nach wenigen Wochen hatte ich das Gefühl, dort schon immer zu leben und nirgendwo anders hinzugehören. Zu jeder Tages- und Nachtzeit dröhnte die Musik aus den Häusern, krähten die Hähne aus den Hinterhöfen und bellten die Hunde von den Dächern. Schon morgens um halb 10 roch es nach angebratenem Knoblauch und manchmal brauchte man Stunden um vom einen Ende des Dorfs ans andere zu kommen, weil man sich unterwegs noch mit tausenden Leuten verquatscht hat.

 

Es war ein kleiner Kulturschock, sich in einem Land einzuleben, wo die Uhren anders ticken. Wo es heißt “Mañana” und gemeint ist vielleicht aber auch erst übermorgen. In manchem Momenten hat mich diese Mentalität genervt. Doch irgendwie war (und bin) ich fasziniert davon, wie gelassen, wie zufrieden die Menschen sind, obwohl (oder vielleicht weil) sie nicht viel besitzen. Wo es reicht, eine kleine Surfschule zu besitzen und abends mit den Freunden ein Bierchen zu trinken.

 

Zwischen Frühstück auf dem Markt, Lagerfeuer am Strand und meiner Arbeit bei der NGO war es ganz plötzlich um mich Geschehen: Ich wollte hier nicht mehr weg. Na gut, zugegeben, mein damaliger Freund, der jetzt mein Mann ist, war auch nicht ganz unschuldig daran.

 

Aus den geplanten 6 Monaten wurden 2 Jahre, in denen ich Tag für Tag neue Geschmäcker probierte, neue Dinge lernet und peruanische Eigenheiten entdeckte, an der Küste, im Dschungel und in den Anden.

 

Mittlerweile habe ich nicht nur viele Erfahrungen in Peru gemacht, sondern habe auch eine Familie in Trujillo, die sich über regelmäßigen Besuch freut. Als wenn es nicht genug Gründe gäbe, immer wieder nach Peru zu reisen, oder? 😉

 

Nora:  

Meine Geschichte mit Peru begann im Februar 2011. Damals betraten meine Fußspitzen zum ersten Mal peruanisches Terrain. Ohne jede Vorstellung darüber, wie sehr die kommenden Monate mein Leben verändern sollten, fand ich mich in einer Welt wieder, die so anders, so exotisch, so fremd war von dem, was ich bisher kannte. Ich reiste von der Küste Limas schnurstracks in die Anden Cuscos, wo ich erstmals Höhenluft schnupperte, mir meine erste fiese Durchfallerkrankung einverleibte, Sonnenbrand einbüßte und mich nebenbei – ohne es wirklich zu bemerken – unsterblich in Land und Leute verliebte.

 

Von Anfang an waren es Kleinigkeiten, die mich an Peru faszinierten: Der klangvolle Hinterhof-Optimismus, die Schnelllebigkeit und die Gelassenheit, die in Peru auf wundersame Weise miteinander harmonieren. Die alles verzaubernde Andensonne, die weißen Schneekleider der Kordilleren, die saftig grünen Täler, die himmlisch frischen Obstsäfte, die Gerüche, die Farben, diese starrsinnige Lebensfreude, Perus herzliche Bewohner.

 

Glücklicherweise hatte ich Zeit im Gepäck, um Peru in seiner Fülle zu erleben. Alles begann mit einem Praktikum bei einem Reiseveranstalter: Tourenverläufe organisieren, Kunden vom Flughafen abholen und ein 24-Stunden-Notfall-Telefon betreuen – diese Aufgaben waren für mehrere Monate, später für zwei Jahre, mein Leben. Ich löste Probleme, von denen mein deutscher Charakter dachte, sie wären unlösbar, bis mir meine peruanischen Kollegen beibrachten, dass es kein Problem ohne Lösung gibt. “Alles ist möglich”, so das Lebensmotto einer ganzen Nation.

 

Was die peruanische Lebensmentalität in einem auslöst? Man rätselt, man schmunzelt, man schimpft. Doch es kommt der Tag, an dem man sich mitreißen lässt, an dem die alltäglichen “Probleme” plötzlich nicht mehr so schwer schwiegen. Und schließlich braucht man diese peruanische Lebensart wie die Luft zum Atmen. Schwierig zu erklären. Mich persönlich inspiriert Peru jeden Tag aufs Neue. Es wird einfach nie langweilig und mein Verstand wird ständig dazu aufgefordert, um die Ecke zu denken. Ich möchte Peru nicht romantisieren. Das liegt mir fern. Es gibt genügend Menschen, die in Peru an ihre Grenzen stoßen. Für mich beginnt an der Grenze des Vertrauten, der Reiz, der Grund, in diesem Land leben zu wollen. Peru macht mich oft notgedrungen kreativ, und ich glaube, aus diesem Grund habe ich 2014 meinen Reiseblog gestartet. Nichts ist unmöglich. Einfach mal machen und abwarten, was passiert.

 

Meine Begeisterung für Peru ist keine Einbahnstraße. Es ist eine niemals enden wollende Serpentine quer durch die Anden, mit unvorstellbar schönen Ausblicken, aber mit genauso vielen uneinsehbaren Kurven, die auf mehr Abenteuer, mehr Inspirationen, auf mehr lebenswerte Momente hoffen lassen.


Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:

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