Trekking Peru: Die 4 besten Tages-Treks in und bei Cusco

Es muss nicht immer eine mehrtägige Wanderung auf dem Inka-Pfad nach Machu Picchu sein. Und auch keine einwöchige Berg-Expedition bei Huaraz. Tagelanges Wandern bei nur sehr dünner Andenluft und bitter-kalten Nächten im Zelt – das ist nicht unbedingt etwas für jeden. Dennoch möchte man Peru am liebsten zu Fuß erleben. Und das kann man bestens auf Tages-Wanderungen in und bei Cusco. So muss man auch nicht auf den Komfort seiner gemütlichen Unterkunft verzichten. Wir haben für dich 4 Tages-Wanderung in petto. Weitere Ausflugsziele für Cusco, sowie Planungs-Tipps für deinen Peru-Trip findest du in unserem individuellen Reiseführer QUER DURCH PERU!

 

Also, Power tanken beim Frühstück, rein in die Wanderschuhe und mit dem öffentlichen Bus zum nächsten Wanderweg! 

 

Unser Tipp: Für Wanderungen auf eigene Faust empfehlen wir dir unbedingt die App maps.me!

 

Top 4 Wanderungen in und außerhalb von Cusco

 

Nummer 1: Einfach spektakulär! Laguna Huaypo bis Maras

Das ist eine erprobte Tageswanderung durch das Heilige Tal der Inka. Du startest an einer großen blauen Lagune und wanderst querfeldein bis zu den Salzterrassen von Maras. Schnappe dir am frühen Morgen einen Combi (Sammeltaxi) in Richtung Urubamba/ Ollantaytambo und steige nach rund 30 Minuten (10 Minuten nach Chinchero) bei der „Laguna Huaypo“ aus. Einfach dem Fahrer erzählen, wo genau du aussteigen möchtest. Schon bei Ankunft hast du einen irrsinnigen Blick über die weiten mosaikartigen Felder und das malerische Berg-Panorama im Hintergrund. Größtenteils wanderst du nördlich auf Feldwegen bis zum Dorf Maras. Von dort geht es in einer halbstündigen Wanderung hinab zu den Salzterrassen. Ein einmaliger Ort, der erstmal erkundet werden möchte. Am Ende durchquerst du die Anlage und läufst bis zum Urubamba Fluss (40 Minuten), wo du zur Straße zwischen Ollantaytambo und Urubamba kommst und mit dem Combi oder Mototaxi zurück nach Urubamba (und weiter nach Cusco) fahren kannst.

 

 

 

Nummer 2: Neu im Trend: Die „Rainbow Mountains“

Die Regenbogen-Berge kamen wie Pilze aus den Boden geschossen. Mit einem Mal wollte jeder die bunten „Rainbow Mountains“ sehen. Ich hatte die bunten Berge bereits 2013 auf meiner 5-tägigen Umrundung vom Berg Ausangate gesehen. Nun ist es auch möglich, das beeindruckende Bergpanorama, Alpakas und die berühmten Regenbogen-Berge während eines Tagesausflugs zu sehen (Kosten liegen pro Tour bei rund 120 Soles). Am einfachsten geht das natürlich über eine gebuchte Tour ab Cusco. Wem das zu teuer ist, der kann auch auf eigene Faust bis zum Ausgangspunkt der Wanderung fahren. Ein sehr ausführlicher Bericht, wie du das machst, findest du hier (englisch). Die Busfahrt allein ist super szenisch. Ab dem Kilometer 8 wanderst du dann rund 2 bis 3 Stunden bis zu den Rainbow Mountains. Die Luft ist dünn aufgrund der Höhe (Start bei 4300 Meter) und die Sonne brennt! Unbedingt viel Wasser, warme Kleidung und Sonnenschutz mitnehmen! Wem die Puste ausgeht, der kann sich auch ein Pferd mieten.

 

 

Nummer 3: Panorama-Blick über Cusco, Der Picol Gipfel

Ein super spannendes Tages-Trekking kannst du zum Gipfel Picol machen. Dieser befindet sich im südlichen Teil von der Stadt Cusco. Ausgangspunkt ist der Stadtbezirk Santa Maria. Du kommst dort mit dem öffentlichen Bus (Auf der Av. la Cultura) oder mit dem Taxi hin. Die Wanderung bis zum Gipfel dauert rund 4 bis 5 Stunden, deswegen macht es Sinn, unbedingt sehr früh am Morgen zu starten. Wenn du mit Zelt und Camping-Ausrüstung ausgestattet bist, spricht nichts dagegen, beim Picol zu campen und am nächsten Tag zurückzukehren. Unterwegs wird man mit beeindruckenden Aussichten über das Tal von Cusco und die umliegenden Berge belohnt. Außerdem wandert man durch duftende Eukalyptus-Wälder!

 

 

 

Nummer 4: Wanderung nach Pisac mit Ruinen und Markt

Eine Stunde nördlich von Cusco befindet sich Pisac, ein kleines Dorf, welches im Heiligen Tal am Urubamba Fluss liegt und von grünen Bergen umgeben ist. Bekannt ist Pisac vor allem für seine Inka-Ruinen, die man in einer schönen Halbtageswanderung erkunden kann (Einzeleintritt 70 Soles oder Gesamt-Ticket (Boleto Turistico) für 130 Soles). Du kannst in Pisac starten und einen Bergpfad in Richtung Ruinen hinauf steigen. Das dauert erfahrungsgemäß rund 40 bis 50 Minuten. Wer sich den steilen Aufstieg ersparen möchte, kann auch ein Taxi hoch zu den Ruinen nehmen und die archäologische Stätte zu Fuß erkunden und im Anschluss bis zum Dorf Pisac herunter wandern. Unser Tipp: Versuche die Zeiten zwischen 8 und 10 Uhr zu vermeiden, da dann die Touristenbusse aus Cusco ankommen und dann mehr los ist. Die Erkundung der Ruinen dauert rund einen halben Tag. Den restlichen Tag kannst du dich auf dem Kunsthandwerksmarkt treiben lassen und Decken, Alpaka-Pullis, Silberschmuck, Keramik shoppen sowie einen leckeren Fruchtsaft trinken.

 

 

 

Weitere Ausflugsziele für Cusco, sowie Planungs-Tipps für deinen Peru-Trip findest du in unserem individuellen Reiseführer QUER DURCH PERU!

 


 

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2 Comments
  • Maria
    Antworten
    Posted at 9:56 pm, November 13, 2017

    Hi, danke für den tollen Artikel! Gibt es Anbieter dieser Touren, die ihr empfehlen könnt? Oder kann man auch spontan im Cusco buchen? Viele Grüße, Maria

    • Anne
      Antworten
      Posted at 11:05 am, November 21, 2017

      Hi Maria,

      wie im Artikel beschrieben, sind dien meisten Touren selbst organisiert, also ohne Guide.
      Lediglich die Rainbow Mountains sind zum Beispiel als Tour buchbar (ab Cusco). Das kannst du auch vor Ort organisieren.

      Liebe Grüße
      Anne

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