9 Dinge, die du in Cusco nicht verpassen solltest!

Reicht ein Tag, um Cusco zu besichtigen? Das ist eine Frage, die wir oft gestellt bekommen. Und die Antwort lautet: Nein. No. Reicht nicht. Für alle die Cusco ernsthaft erleben wollen, die sollten mindestens zwei bis drei Tage einplanen. Nora hat schließlich zwei Jahre in Cusco gelebt und langweilig war ihr nie 😉

 

Wir verraten dir, welche 9 Dinge du in Cusco auf keinen Fall verpassen solltest!

 

Du möchtest deinen Cusco-Aufenthalt von A bis Z planen? In unserem Reiseführer QUER DURCH PERU findest du einen ausführlichen Cusco-City-Guide (Seite 238 – 260) mit allen Ausflugs-, Unterkunfts- und Restaurant-Tipps!

 


 

9 Dinge, die du in Cusco nicht verpassen solltest:

 

1. Frühstück auf dem Markt in San Blas oder San Pedro

Meist ist das Frühstück im Preis deiner Unterkunft enthalten, aber von süßem Brot, salziger Butter und Erdbeer-Marmelade hat man schnell genug. Stattdessen solltest du auf dem Markt frühstücken. Das ist nicht nur günstig, sondern vielfältig, gesund und lecker. Wir empfehlen dir den Markt in San Blas oder den San Pedro Markt. Es gibt spezielle Frühstücks-Stände, wo du dir einen frischgepressten Saft mixen lassen kannst. Die Señoras bereiten auch Sandwich vor. Typische Kombinationen sind „Pan con palta“ (Brot mit Avocado), „Pan con queso“ (Brot mit Käse) oder „Pan con huevo frito“ (Brot mit Spiegelei). Du kannst die Zutaten aber auch kombinieren. Ebenfalls gibt es Stände, wo du Fruchtsalat und Joghurt essen kannst.

 

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2. Durch das Künstlerviertel San Blas schlendern

Oberhalb vom Hauptplatz befindet sich das charmante Künstlerviertel San Blas.
Auf dem Weg durchquerst du die Gasse Hatun Rumiyoc, wo du den berühmten zwölfeckigen Stein „Piedra de los Doce Ángulos“ begegnest. Das ist ein gigantischer Stein, den die Inka passgenau bearbeitet haben, um ihn anschließend ins gewaltige Mauerwerk einzufügen. Du kannst den Stein gar nicht übersehen, denn meistens befindet sich ein ganzer Scharr Touristen vor dem Stein, der fast täglich von einem Mann in Inka-Kostüm bewacht wird. Schließlich geht es in der Cuesta San Blas zum besagten Künstlerviertel hoch. In den engen Steingassen von San Blas findest du viele kleine Läden, Galerien und Cafés. Am Wochenende findet auf dem Platz ein Kunsthandwerkmarkt statt. Oberhalb der Fontäne sind fast immer Straßenkünstler am Werk, die Kunst und Schmuck verkaufen.

 

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3. Rundgang durch die Kathedrale am Hauptplatz

Wir empfehlen dir einen eigenen Rundgang mit deutschsprachigem Audio-Guide, der ist wirklich super gemacht. Am besten besuchst du die Kathedrale zur Mittagszeit, wenn die Sonne im Zenit steht und es ziemlich heiß werden kann. In der Kathedrale findest du die Nachstellung vom Abendmal und dir wird sicher auffallen, dass auf dem Speiseteller kein Huhn, sondern ein Mehrschweinchen „Cuy“ liegt. Ein Beweis, wie die indigenen Künstler ihre Traditionen in die christliche Kunst eingebracht haben.
Eintritt in die Kathedrale kostet 25 Soles (50% für ISIC-Besitzer)

 

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4. Obst- und Souvenir-Shopping im Markt San Pedro

Zehn Minuten vom Hauptplatz entfernt, kommst du zum Markt San Pedro. Ein typischer und überdachter Wochenmarkt, der Einheimische und Touristen anzieht. Neben Obst-, Gemüse-, Nuss-, Blumen-, Suppen-, Fleisch- und Frühstücks-Ständen findest du dort auch Textil- und Souvenir-Stände. Ein guter Ort, um die Souvenir-Shopping-Liste abzuarbeiten und sich mit Alpaka-Pullis einzudecken.

 

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5. Schokoladen-Workshop im „Choco Museo“

In der Calle Garcilaso am Platz Regocijo befindet sich das Schokoladen-Museum. Hier erfährst du, wo in Peru Kakao produziert wird und wie die köstlichen Kakao-Bohnen zu Schokolade verarbeitet werden. Neben einem kleinen kostenlosen Rundgang kannst du Produkte verkosten (Unser Tipp: Schokolade mit Maras-Salz!), dir im Café eine heiße Schokolade gönnen, Schoko-Produkte kaufen oder an einem zweistündigen Schokoladen-Workshop teilnehmen. Stelle deine eigene Schokolade aus verschiedenen Mischungen her. Ein super tolles Mitbringsel für Freunde und Familie.

 

6. Wanderung nach Saqsayhuaman und Cristo Blanco

Vom Hauptplatz aus kannst du die Ruinen von Sacsayhuaman sehen. Aufgrund der Aussprache irrtümlicherweise auch „Sexy Woman“ genannt. Links davon siehst du den weißen Christo Blanco, der bei Nacht beleuchtet ist. Die Besichtigung von Sacsayhuaman ist in jeder City-Tour enthalten aber wir empfehlen dir, dort auf eigene Faust hochzulaufen. So kannst du durch das reizvolle Viertel San Cristobal gehen und einige wunderbare Aussichten auf Cusco genießen. Die Wanderung dauert rund 50 Minuten und kostet einem etwas den Atem, aber tranquilo no más – einfach ganz ruhig gehen. Der Eintritt zu den Ruinen ist im Boleto Turístico enthalten, welches du direkt am Eingang kaufen kannst. Dieses Ticket kostet 130 Soles und enthält neben den Ruinen von Sacsayhuaman weitere Ruinen in Cusco und im Heiligen Tal, sowie Museen in Cusco. Genieße einen beeindruckenden Blick über Cusco und bestaune das riesige Zick-Zack-Mauerwerk der Inka.

 

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7. Auf den Spuren der Inka im Sonnentempel Korikancha

Wenn du die große Avenida del Sol herunterläufst, kommst du zum Sonnentempel der Inka, einst der heiligste Ort im Inka-Reich. Die Stadt Cusco, welche auch „Nabel der Welt“ genannt wird, entspringt, dem Glauben der Inka nach, an diesem Punkt. Noch sind die Grundmauern vom Sonnentempel zu sehen. Die Spanier haben den Tempel im 16. Jahrhundert abgerissen und haben ihr Gotteshaus Santo Domingo darüber gesetzt. Der Eintritt zum Sonnentempel kostet 10 Soles.

 

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8. Pisco Sour Verkostung im Museo del Pisco

In der Calle Santa Catalina findest du das Museum und Bar „Museo del Pisco“. Ein perfekter Ort, um mehr über das Nationalgetränk – den Pisco Traubenschnaps – zu lernen und diesen zu verkosten. Am Abend finden oft Konzerte statt. Zahlreiche Sorten Pisco Sour warten darauf, von dir verkostet zu werden. Unserer Favorit lautet: „Asu Mare“ mit Gurke und Ingwer – super köstlich.

 

9. Planetarium-Tour am Abend

Sehr empfehlenswert ist ein Besuch vom Planetarium in Cusco. Das zweistündige abendliche Programm im Forschungszentrum beinhaltet einen Vortrag über die südliche Hemisphäre, über das Astronomie-Wissen der Inka-Kultur, sowie die Besichtigung der verschiedenen Sternzeichen im Planetarium. Wenn das Wetter mitspielt, kann jeder Besucher die Sternkonstellationen durch ein Teleskop besichtigen.

 

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