5 Gründe, warum es sich lohnt, durch Nordperu zu reisen

Kennst du bereits den Norden von Peru? Wolkenmenschen, Nebelwälder, weiße Bergwelten, Iquitos, weite Sandstrände? Vielleicht warst du schon einmal im Süden von Peru und möchtest nun mehr von Peru entdecken? Oder es ist deine erste Reise durch Peru und dir ist es wichtig, abseits vom ganzen Touristen-Rummel unterwegs zu sein – dann ist der Norden genau richtig für dich! Uns hat Nordperu unglaublich begeistert, im Stillen glauben wir sogar, es ist die bessere Hälfte von Peru und nicht nur eine Reise wert, sondern viele Reisen. Davon möchten wir dich heute überzeugen!

 


 

Warum es sich lohnt, durch Nordperu zu reisen 

 

Der Norden fühlt sich an, wie eine echte Entdeckungsreise

Wahrscheinlich hast du noch nicht viel über Nordperu gehört. Das liegt daran, dass sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, der Titicaca See und die Nasca-Linien im Süden von Peru befinden. Nordperu liegt noch im Dornröschenschlaf, das wahre Potential von diesem Landesteil wird erst von wenigen entdeckungsfreudigen Reisenden erkannt, solche Leute, die getrost auf das ganze Touristen-Wirrwarr und die gut gemeinte Bucket List verzichten können.

„Wer durch den Norden reist, öffnet sich für neue Abenteuer, für spannende Reiseerlebnisse und besichtigt mit hoher Wahrscheinlichkeit Orte und Sehenswürdigkeiten, die einem den Atem rauben.“

So jedenfalls erging es Anne und mir, wir beide sind quer durch den Norden von Peru gereist (Anne 2011 und Nora 2015) und haben es nicht bereut. Ganz im Gegenteil, auf mich (Nora) wartet diesen Oktober bereits das nächste Abenteuer in Nordperu und warum? Weil sich eine Reise durch den Norden wie eine echte Entdeckungsreise anfühlt. Die Menschen sind aus tiefsten Herzen hilfsbereit, nicht alles auf Reisen ist perfekt durchorganisiert, was Freiraum lässt für spannende Erlebnisse und natürlich sind die Attraktionen viel weniger überlaufen, so kann man besser Inne halten, den Moment für sich genießen.

 

 

Ideale Routen führen durch den Norden von Peru

Durch den Norden gibt es verschiedene Reiserouten, wir beschreiben diese ausführlich in unserem Reiseführer QUER DURCH PERU. Das schöne ist, dass die Sehenswürdigkeiten gleichmäßig entlang der Routen verteilt sind, sodass man höchstens einen Inlandsflug in Anspruch nehmen muss. Die Fahrtzeiten betragen wie im Süden auch zwischen wenigen Stunden bis 12 Stunden, so gelangt man ohne extreme Distanzen schnell zum nächsten Höhepunkt. Beispiele dafür sind:

 

  • Lima nach Huaraz: 8 Stunden
  • Trujillo nach Cajamarca: 6 Stunden
  • Cajamarca nach Leymebamba: 9 Stunden
  • Moyobamba nach Tarapoto: 2 Stunden

 

Von den nördlichen Städten wie Tumbes oder Tarapoto kann man in bequemen Bussen wie Moviltours, Cruz del Sur oder Oltursa wieder zurück nach Lima fahren oder diesen Teil der Reise mit dem Flug nach Lima beenden. Wer es bis in die isolierte Regenwaldstadt Iquitos geschafft hat, bevorzugt am Ende der Reise sicher das Flugzeug oder die Weiterreise mit dem Boot über den Amazonas bis nach Kolumbien oder Brasilien.

 

Vielfältige Naturlandschaften warten auf dich

Wie in Südperu auch unterteilt man den Norden in drei Landschaftszonen: Küste, Anden und Regenwald. Zwischen Anden und Regenwald befindet sich der Bergregenwald, wo sich u.a. die Stadt Chachapoyas befindet, ein beliebter Ausgangspunkt für Besuche zahlreicher Highlights im Norden. Aufgrund der naturräumlichen Vielfalt gibt es sehr abwechslungsreiche Landschaften. Dazu zählen natürlich die Sandstrände entlang der Nordküste (z.B. Huanchaco, Talara und Mancora) sowie die schneeweiße Bergwelt von Huaraz in der Cordillera Blanca mit ihren weiten Tälern und türkisblauen Lagunen. Typische Andenlandschaften ähnlich wie in Cusco findest du rund um Cajamarca. Bergregenwälder mit Wasserfällen und üppig-grünen Flusstälern sowie Orchideen-Gärten findet man in Moyobamba und Tarapoto. Und auf der Suche nach vibrierenden Regenwäldern sollte man unbedingt in das pulsierende, isolierte Iquitos reisen, am besten mit dem Frachtschiff.

 

Nordperu ist eine wahre Schatzkammer

Aber nicht nur landschaftlich hat der Norden viel zu bieten, auch kulturell ist Nordperu ein wahre „Schatzkammer“. Bei Trujillo befinden sich bekannte Küstenkulturen – du kannst den Sonnen- und Mondtempel (Huaca del Sol & de la Luna) der Moche-Kultur und die Lehmziegelstadt Chan Chan der Chimú-Kultur bewundern. Nicht unweit von Huaraz befindet sich das bedeutsame Zentrum Chavín de Huántar der gleichnamigen Chavín-Kultur. Diese Kultur hat die Inka maßgeblich beeinflusst. Archäologen schätzen, dass sich in den Nebelwäldern rund um Chachapoyas und Leymebamba die größte dichte an unerforschten archäologischen Bauwerken befindet – perfekt also für Hobby-Archäologen oder die, die es noch werden möchten. Die Festung Kuelap auf 3.000 Metern gilt als das „Machu Picchu des Nordens“, sie ist mit ihrer Lage und Größe nicht minder imposant als die berühmte Schwester im Süden. Sie wurde von der Kultur der Chachapoya erbaut, von den Inka auch „Wolkenmenschen“ genannt. Weitere Entdeckungen wie die Mumien vom Kondorsee, die Gräber von Revash oder Karajia beeindrucken bis heute Entdeckungsreisende wie auch Wissenschaftler.

 

 

Eine Reise durch den Norden von Peru ist günstiger

Wo weniger Touristen unterwegs sind, dort ist das Reisen bekanntlich günstiger. Unterkünfte im Norden kosten rund die Hälfte und auch Eintrittspreise und Verpflegung sind deutlich erschwinglicher als in Südperu. Wer Low-Budget unterwegs ist und der Süden zu teuer ist, der sollte darüber nachdenken, quer durch Nordperu zu reisen. Somit kannst du deine Reisedauer gleich um 1 – 2 Wochen verlängern 😉

 

Für mehr Informationen für deine Reiseplanung, verpasse nicht unseren Reiseführer QUER DURCH PERU. Erlebe Peru aus einer neuen Perspektive, erfahre viele Insider-Infos und praktischen Reisetipps für eine gelungene Reise.

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QUER DURCH PERU wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:

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